Presse
i22 internetagentur GmbH - Facebook Posting
Steffi und Sascha sind auch seit diesem Monat neu im Team – in der Konzeption und in der Frontend-Entwicklung.
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Steffi versucht als gelernte Grafikerin und Informatikerin das Beste aus beiden Welten in ihre Arbeit als Konzepterin einzubringen. Bei ihrem letzten Arbeitgeber, einem großen Automobilhersteller, befasste sie sich mit der Konzeption, Entwicklung und Bewertung von Benutzerschnittstellen im Fahrzeug. Nach einer längeren Auszeit mit Sprachaufenthalt in Sevilla ist sie jetzt wieder im Rheinland angekommen, genauer gesagt bei uns in Bonn als Konzepterin.
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Sascha hat acht Jahre Berufserfahrung als angestellter und selbstständiger Entwickler. In den letzten 2,5 Jahren war er in einer Agentur in Köln für Beratung und Entwicklung im Bereich Social Media verantwortlich und betreute die Kunden Postbank, Sony Mobile und Melitta. Sascha ist leidenschaftlicher PHP-Entwickler und verstärkt unser Frontend-Team. Nebenbei absolviert er noch ein Bachelor-Studium am SAE Institute in Köln.
Mehr Informationen hier: i22 internetagentur GmbH - Facebook Seite
Quelle: i22 internetagentur GmbH, 19. September 2012
Kurzpräsentation Abschlussprojekt
"Webdesign & Development"
Kurze Vorstellung von "Account Manager", einer browserbasierten Anwendung zur Verwaltung von Kunden und Aufträgen sowie der Generierung von Rechnungen. "Account Manager" entstand im Rahmen des praktischen Abschlussprojekts von Student Sascha Nos aus dem aktuellen Abschlusskurs WDDP 910 am SAE Institute Köln.
Mehr Informationen hier: SAE Institute Köln
Quelle: SAE Institute Cologne, 11. Juli 2012
Mit Beständigkeit zu erstaunlichem Erfolg
Er steht im Eingang seines Elternhauses im Hirzenhainer Ortsteil Glashütten in legerem T-Shirt und schlabbrigen Jeans. Insofern wäre man nicht verwundert, wenn Sascha Nos in den Hof hinabstiege und seine Basketballkünste vorführte. Oder den Besucher in den Keller führte, um sein virtuoses Vermögen als Discjockey unter Beweis zu stellen.
Stattdessen klappt er seinen Laptop auf. Doch statt die neuesten Computerspiele zu präsentieren, klickt der 20-Jährige seine eigene Homepage an und bewegt sich darin in einer Affengeschwindigkeit mittels Fingerakrobatik. Denn Sascha Nos führt ein eigenes Unternehmen, ist sein eigener Chef. Und das im Prinzip seit dem 14. Lebensjahr. Keineswegs - was diese Alterskoordinaten nahe legen könnten - im Stile des Überfliegers, sondern mit erstaunlicher Beständigkeit und Seriosität. Sascha Nos hat bislang nicht nur Flyer und Plakate gestaltet, sondern vor allem Internetauftritte sowie unterschiedliche Homepages gepflegt. So finden sich in seiner Referenzliste zahlreiche heimische Unternehmen und Vereine, die Gesamtschule Gedern, Bands und auch der Blick ins Internet für die Vulkanstadt Gedern.
Die Seiten, die er bislang kreiert und umgesetzt hat, zeichnen sich durch angenehme Nüchternheit und Nutzerfreundlichkeit aus, lenken nicht mit allen möglichen Animationen oder bunten Bildern ab. Schlichtheit statt Extravaganz.
"Es ist mir wichtig, die Seiten so zu gestalten, dass sie zum Charakter einer Firma passen und deren Bedürfnissen entsprechen. Zu beachten ist, an welche Altersgruppe sich das Angebot wendet", sagt er ganz und gar praxisorientiert. Eine Webseite etwa für die Gruppe "50+" zusammenzuzimmern - für ihn kein Hindernis. "Vor jedem Auftrag setze ich mich mit dem Auftraggeber zusammen, schaue mir seine bisherigen Drucksachen an und bespreche genau, was ihm vorschwebt."
Das Unternehmertum, das Streben nach Eigenständigkeit, scheint ihm im Blut zu stecken. Nach einem Praktikum in der 9. Klasse begann er mit schon 14 Jahren dauerhaft bei einer Software-Firma in Ulfa zu arbeiten, war bei der ersten Schülerfirma der Gesamtschule Gedern 2006 für das Marketing zuständig, gründete mit 18 sein Unternehmen "acreation" ("Da hatte ich mir schon einen kleinen Kundenstamm aufgebaut"), legte vor einem Jahr sein Abitur am Gymnasium Nidda ab, beginnt in Kürze in Köln ein zweijähriges duales Studium. Dann arbeitet er in einer Werbeagentur und spezialisiert sich studienhalber an einem Institut auf den Programmierbereich.
"Was ich heute kann", verweist Sascha Nos, "habe ich mir selbst beigebracht. Bücher habe ich dazu nie gelesen." Sein Alter sei bei der Akquise nur anfangs mitunter ein Problem gewesen.
Was seinen Erfolg ausmacht? "Ich lege Wert auf gutes Design und darauf, dass der Betreiber einer Homepage später ohne großen Aufwand Inhalte einstellen, sie also selbst pflegen kann."
Was ebenso ein Teil des Erfolgs sein mag: die Unaufgeregtheit des Jung-Unternehmers, die Bodenhaftung, ein Zurückstellen der eigenen Person, die sich schon allein dadurch ausdrückt, dass er ständig im Plural spricht - obwohl er doch eine Ein-Mann-Firma ist. Eine Firma, die als Handwerkszeug nicht mehr benötigt als einen Laptop und zwei relativ teure Softwareprogramme. Das wars. Vielleicht liegt es an allen diesen Umständen, dass Sascha Nos nicht düster in die berufliche Zukunft blickt. "Ja, die Konkurrenz ist schon einigermaßen ...", kommt es eher verhalten.
Wie aber beurteilt er die Zukunft des Internet? "Die Menschen werden noch länger vor dem Computer verbringen." Bei ihm selbst halte sich das in Grenzen. Chatten ja, Spiele ("Ich besitze einige, die liegen im Schrank herum") kaum. Sicherlich werde in nächsten Jahren verstärkt Handel online stattfinden was zu Lasten der persönlichen Begegnungen ginge. Nur bei der Medien-Krake Google zieht er dann doch die Stirn einmal kurz in Falten: "Wer weiß, wo wir damit noch landen."
Quelle: Kreis-Anzeiger, 30. April 2010; von Andreas Matlé
Ein Highlight für die gesamte Region
Nur positive Stimmen zur ersten Gildemesse
Sascha Nos gründete mit gerade mal 18 Jahren, im letzten Jahr sein Unternehmen acreation - Internet- und Printdesign.
acreation steht für Kreativität, Dynamik und Professionalität. Für die Gesamtschule Gedern, Seven Hell und die Hirzenhainer Gilde und viele mehr erstellte er die Internetseiten wo sich jeder über sein Können informieren kann. An seinem Stand konnten sich privat, wie auch gewerblich Interessierte über die Möglichkeiten und die Angebote erkundigen. [...]
Quelle: Oberhessen-Bote, 07. Oktober 2009
Mit Spende Trainings finanzieren
Abituierenten überbringen beim Sommerfest des Kinderheims 1 000-Euro-Spende
HARB (em). Exotische Gestalten mit Federschmuck oder Cowboys, lässig mit einem Stetson-Hut auf dem Kopf, traf man beim Sommerfest des Kinderheims im Niddaer Stadtteil Harb an. Zwei Zelte und ein hochragender Pfahl standen neben Bänken, Tischen und Pavillons mitten im Freigelände, der Getränkestand wurde zum "Western Saloon".
"Komm mit, wir spielen Cowboy und Indianer" lautete das Motto, und man fühlte sich tatsächlich an den Wilden Westen erinnert. Als "Einrichtung mit offenen Türen" versteht man sich bei der Kinderförderungsgesellschaft. Zahlreiche Verwandte der behinderten Kinder und Jugendlichen, die hier leben, waren gekommen, aber auch Nachbarn der Einrichtung. Den Gedanken der Integration betonte Bürgermeisterin Lucia Puttrich, deren Grußwort sich an das Willkommen von Heimleiter Eberhard Riehm anschloss.
"Komm hol das Lasso raus" erklang, und die Cowboys und Indinaer tanzten unter lautem Geheul um den Totempfahl. Weitere Gebärdenlieder aus der Welt Winnetous folgten. Neben Kaffee und Kuchen, später auch Grillspezialitäten, gab es Spiele, die die Kinder in Bewegung hielten.
Eine besondere Unterstützung der Arbeit kam von Jugendlichen aus dem Gymnasium Nidda. Ann-Christin Bach, Katharina Potinius und Sascha Nos überbrachten namens ihres Jahrgangs eine 1000-Euro-Spende. Mit viel Witz hatten die Abiturienten des Jahrgangs 2008/09 die traditionelle Abschlusszeitung gestaltet. Steckbriefe der einzelnen Jugendlichen waren ebenso enthalten wie Meinungsbilder über Lehrkräfte, Kreuzworträtsel, Fehlersuchbild und - dies eine Novität - ein DIN A 2-Poster des Jahrgangs. Zahlreiche Werbepartner unterstützten das Projekt, der Verkauf der 500 Exemplare lief gut, und so konnte dem Kinderheim diese stattliche Summe gespendet werden. Geschäftsführer Eberhard Riehm bedankte sich für die Kinder und sein Team. Die Summe helfe, individuelle Trainings zu finanzieren, die bei Übergängen, etwa aus dem Kinderheim in die Jugendwohngemeinschaft, nötig würden.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 06.07.2009
Niddaer Abizeitung hilft geistig behinderten Kindern
Verkauf der Abiturzeitung gestartet
Nidda. Gemäß der Tradition am Gymniasum Nidda gestalteten die Abiturienten des Jahrgangs 2008/2009 rund um Alexander Loh und Sascha Nos wieder eine Abiturzeitung mit Steckbriefen der einzelnen Schüler, einem Meinungsbild über Lehrer sowie zahlreichen Extras wie Kreuzworträtsel und Fehlersuchbild. Als erster Jahrgang wird der Zeitung außerdem ein A2-Poster mit dem Jahrgangsfoto beigelegt.
Das rund 318 Seiten umfassende gebundene Magazin kann zu einem Preis von 2,50 EUR von Dienstag, 16. Juni bis Freitag, 19. Juni im Foyer der Schule, Gymniasumstraße 1, von 11.20 Uhr bis 11.35 Uhr sowie am Samstag, 20. Juni auf dem Abiturball im Bürgerhaus Nidda erworben werden.
Dank zahlreicher Werbepartner kontnen die Kosten im Vorfeld bereits fast vollständig gedeckt werden, so dass der Erlös aus dem Verkauf an das "Kinderheim für geistig und mehrfach behinderte Kinder" in Nidda (Ortsteil Harb) gespendet werden kann.
Quelle: Oberhessen Bote, 18. Juni 2009
Abizeitung hilft behinderten Kindern
NIDDA (pd). Gemäß der Tradition am Gymnasium Nidda gestalteten die Abiturienten des Jahrgangs 2008/2009 rund um Alexander Loh und Sascha Nos eine Abiturzeitung mit Steckbriefen der Schüler, einem Meinungsbild über Lehrer und Schule sowie zahlreichen Extras wie Kreuzworträtsel und Fehlersuchbild. Als erstem Jahrgang wird die Zeitung außerdem ein A2-Poster mit dem Jahrgangsfoto beigelegt. Das rund 318 Seiten umfassende gebundene Magazin kann zum Preis von 2,50 EUR von Dienstag, 16. Juni bis Freitag, 19. Juni, jeweils in der Zeit von 11.20 Uhr bis 11.35 Uhr sowie am Samstag, 20. Juni auf dem Abiturball im Bürgerhaus Nidda erworben werden. Dank zahlreicher Werbepartner wurden die Kosten der Zeitung bereits im Vorfeld fast vollständig gedeckt, so dass der Verkaufserlös dem Heim für geist und mehrfach behinderte Kinder im Niddaer Staddteil Harb gespendet werden wird.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 13. Juni 2009
Jahresprogramm steht bereits fest
Kulturkreis Gedern: Änderungen bei der Verteilung des Kulturkreisels - Reise nach Irland - Erotische Lesung
GEDERN (pd). Wie der Kulturkreis Gedern mitteilt, hat es Änderungen bei der Verteilung des Kulturkreisels, klojjkildem Veranstaltungsflyer des Kulturkreises, gegeben. Das komplette Programm für dieses Jahr steht bereits fest und wird nicht wie früher quartalsweise ausgegeben. Aus diesem Grund gibt es in diesem Jahr zwei verschiedene Kreisel, einen für die Kulturkreis- und einen für die Geschichtskreisveranstaltungen. Die Karten für sämtliche Veranstaltungen können bereits jetzt telefonisch unter 06045/2834 zu Vorverkaufspreisen bestellt werden. Auf Wunsch werden sie auch zugeschickt.
Vom 7. bis zum 14. Mai bietet der Kulturkreis eine Informationsreise nach Irland an. Am 13. Mai findet ab 19 Uhr im Wappensaal ein Musical-Abend der Musik- und Kunstschule Büdingen unter der Leitung von Blanche D. Haun statt. Für 7. September lädt der Kulturkreis ab 20 Uhr in die Gaststätte "Zum Löwen" zum Frauen-Kabarett "Best of HickHack" ein. Die vier Hick-Hack-Damen präsentieren das Beste aus ihren erfolgreichen Programmen "Hormonella im Stress", "Und ewig bockt das Weib" und "Losgelassen".
Eine erotische Lesung mit der Rundfunk- und Hörbuchsprecherin Ursula Illert findet am 22. September ab 20 Uhr im Wappensaal unter dem Motto "Im Glas noch deines Kusses Hauch" statt. Am Klavier wird sie von Anka Hirsch begleitet. Abgerundet werden die gefühlvollen Texte und Melodien von kulinarischen Leckereien.
"Schellackgeknister und Berliner Kabarett" gibt es am 26. Oktober ab 20 Uhr im Gewölbekeller des Schlosses Elli Maresch, Pia Rausch, Ralf Dörschner und Dr. Peter Möser laden zu einer kulturellen Zeitreise in die "Goldenen 20er Jahre" ein.
Der Geschichtskreis lädt für 26. März ab 19.30 Uhr im Wappensaal zu einem Lichtbildervortrag von Heinrich Mimberg zur "Geschichte der Post und Eisenbahn in Gedern" ein. Am 22. April wird um 15 Uhr die baugeschichtliche Illustration des Gederner Schlosses mit Zeittafeln im Torbogen des Schlosses enthüllt.
Am 10. Juni findet ab 14 Uhr eine Wanderung unter dem Motto "Historische Ecken und alte Wege bei Gedern" mit Naturparkführer Erhard Müth statt. Sie wird etwa drei Stunden dauern, Treffpunkt ist der Schlosspark. Am 2. September geht es um 11 Uhr zu einer geschichtlichen Exkursion nach Laubach mit Führung durch die historische Altstadt, Besuch der Stadtkirche, des Heimatmuseums und des Schlosses. Treffpunkt ist am ehemaligen Bahnhof in Gedern.
Für den 16. September lädt Naturparkführer Erhard Müth ab 10 Uhr zu einer Wanderung auf der Bonifatiusroute ein, die etwa fünf Stunden dauern wird. Treffpunkt ist der Bahnhof in Stockheim. Am 19. Oktober hält Werner Erk ab 20 Uhr im Haus Vogelsberg der Inneren Mission einen Vortrag über "Die Keltenfürsten vom Glauberg". Im Wappensaal werden Harald Warnat und Dr. Gerold Heckert am 16. November ab 20 Uhr zum Thema "General Eduard von Fransecky - 200. Geburtstag" referieren. Private Aufnahmen von 1937 bis 1960 sind am 29. November ab 19.30 Uhr im Wappensaal beim Filmabend "Alt Gedern" zu sehen.
Auf der Internetseite, die Sascha Nos, ein ehemaliger Schüler der Gesamtschule Gedern, erstellt hat, gibt es alle weiteren relevanten Informationen. Außerdem gibt es dort ebenfalls die Möglichkeit, Karten vorzubestellen.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 23.03.2006
Aus für Hessens beste Schülerfirma
So verlangen es die Spielregeln: Trotz schwarzer Zahlen und Expertenlob wurde School-Travel zum Schuljahresende aufgelöst
GEDERN (jub). Das war's. Die Geschichte der Gederner Schülerfirma School-Travel ist kurz. Sie überspannt noch nicht einmal ein Jahr. Schnell erzählt ist sie trotzdem nicht. Denn es ist die Geschichte eines großartigen Erfolges und eines völlig neuen Erlebens und Darstellens von Schule in Gedern. Am Mittwochabend wurde School-Travel in Gegenwart zahlreicher der 90 Anteilseigner aufgelöst. Die durften sich freuen. Aus den zehn Euro, die eine Aktie im vergangenen Jahr kostete, hat das Team der Schülerfirma binnen neun Monaten 13,46 Euro gemacht ("Das ist immerhin eine Steigerung von fast 35 Prozent", bemerkte Finanzchef Torben Winter). Viele Aktionäre indessen verzichteten auf ihren Anteil samt Gewinn und überließen das Geld der Schule - als Grundstock für eine weitere Erfolgsgeschichte a la School-Travel.
Am Mittwochabend ließ die Schule ihre Jungunternehmer nochmals hoch leben. Im Gasthaus "Zur Birke" in Burkhards, dessen Junior-Chef Axel Winter einer der maßgeblichen Förderer von School-Travel war, fand die Hauptversammlung statt, abgerundet mit einem Büffet aus der "Birke"-Küche.
Schulleiter Wilfried Molz zollte der 14-köpfigen Truppe, Schüler der neunten und zehnten Klassen, Respekt und Anerkennung. School-Travel habe "Furore gemacht" mit der Geschäftsidee, Wirtschaftsförderung für die heimische Region zu betreiben, und mehr noch mit der Umsetzung. Ein hohes Maß an Professionalität im Auftreten und in der Präsentation attestierten Wirtschaftsexperten den Gederner Schülern bei Wettbewerben. Der Erfolg blieb nicht aus: In Wiesbaden setzte sich School-Travel gegen die Konkurrenz von Oberstufenschülern durch und wurde zur besten Schülerfirma Hessens gewählt. Beim Bundesentscheid in Hannover vor wenigen Wochen verfehlten die Gederner das Siegertreppchen nur knapp und wurden Vierte - "von 394 Schülerfirmen in Deutschland", wie die Vorstandsvorsitzende Katharina Nies stolz sagte. Den Kontakt seiner Schule zum Institut der Deutschen Wirtschaft in Berlin, aus dem schließlich die Teilnahme am "Junior"-Projekt mit Gründung der Schülerfirma resultierte, bezeichnete Molz als "Glücksfall". Denn die Gesamtschule gehört zu den gefährdeten Schulen, "und wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, die Schule zu erhalten". Durch das erfolgreiche "Junior"-Projekt habe sie an Profil gewonnen und ihre Attraktivität gesteigert.
Mit wie viel Motivation, Engagement und Freude Schule gelingen kann, zeigten die Bilder, die School-Travel von den Schülerfirmen-Messen mitgebracht hatte und nun in Burkhards den Aktionären präsentierte. Einen kleinen Film von der Preisverleihung in Wiesbaden zeigten die Schüler ebenfalls. Noch einmal ließen Katharina Nies und ihre Mitstreiter die Geschäftsidee Revue passieren: die Entwicklung und Vermarktung von touristischen Angeboten in der und für die Region. Eine Reihe von Kunden wurden in den vergangenen Monaten bedient, wichtigster davon: die eigene Schule, für die sowohl ein Klassen- als auch ein Lehrerausflug organisiert sowie Feiern ausgerichtet wurden. Bedeutend für School-Travel war der im vergangenen Dezember geschlossene Kooperationsvertrag mit dem Wetteraukreis im Bereich Tourismus. Seither arbeitete die Schülerfirma mit den Tourismusbüros in Gedern und Schotten zusammen und entwickelte vier originelle Angebote für Jugendgruppen, die über die Tourismusbüros zu buchen sind: vom "Knigge Cooking-Day" über die Fährtensuche im Naturpark oder die Action am Gederner See bis zum mittelalterlichen Essen.
Nun ist erst einmal Schluss mit dem Unternehmertum: Die Regeln des Junior-Projektes verlangen, dass die Schülerfirma zum Schuljahresende aufgelöst wird. Ob School-Travel in anderer Form Bestand haben wird, wollen die Akteure nach den Sommerferien entscheiden. Die meisten von ihnen verlassen die Gesamtschule Gedern und beschreiten neue Wege: Dass sie das zuversichtlich und mit guten Chancen tun, verdanken sie auch den Erfahrungen aus diesem Projekt.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 14.07.2006
Die meisten Abgänger werden weiterhin Schulbank drücken
Entlassungsfeier in Gedern - Nur vier Hauptschüler haben Ausbildungsplatz gefunden
GEDERN (ih). Für 127 Schüler der Gesamtschule Gedern ging mit der feierlichen Zeugnisübergabe in der Seementalhalle in Mittel-Seemen ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende. Die drei Zweige Hauptschule, Realschule und Gymnasium begingen diesen Abend gemeinsam. Als Vertreter der politischen Gremien begrüßte Direktor Wilfried Molz Gederns Ersten Stadtrat Klaus Bechtold. Gleichzeitig bedauerte er, dass die Bürgermeister von Gedern und Hirzenhain, Stefan Betz und Elfriede Pfannkuche, anderweitigen Verpflichtungen nachkommen mussten.
Mit Stolz berichtete der Schulleiter von den vielen Aktivitäten und dem außerordentlichen Engagement seiner Schüler. Molz verwies zudem auf einen wichtigen Pfeiler schulischer Bildung: "Erst die intensive Kooperation mit externen Partnern schafft Zukunft." Diese Ausrichtung auf das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Umfeld spiegele sich im Ganztagsangebot der Schule wider.
Stellvertretend für die über 40 Angebote erwähnte Molz den Sanitätsdienst und die Bläsergruppe, die von Rolf Blenn betreut wird. Letzterer dirigierte die Schulband, die das feierliche Programm musikalisch mit Oldies begleitete. Trotz dieser regen Aktivitäten stelle sich die Frage nach der Zukunft der Gesamtschule: Das in 2004 erlassene dritte Gesetz zur Qualitätssicherung in hessischen Schulen habe unter anderem Richtlinien für die Klassenanzahl und -größen vorgegeben. "In Gedern drohte ein Mangel an Schülern für den gymnasialen Zweig. Bei den Eltern musste viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, ihre Kinder auf die Gesamtschule zu schicken." Bis 2011 sichert eine Ausnahmegenehmigung die Existenz des Gymnasialzweiges. Für Molz ist klar: Oberste Prämisse ist die Sicherung der Gesamtschule Gedern für die Region mit allen drei Schulzweigen.
Eine neue Herausforderung sei die vom hessischen Ministerium initiierte "Unterrichtsgarantie Plus", wonach keine einzige Schulstunde ersatzlos ausfallen darf. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, haben Gedern, Nidda und Schotten einen gemeinsamen "Vertretungspool" aus Lehrkräften aufgebaut.
Nicht nur die Zukunft der Schule, auch die der Schüler beschäftigte Molz: Von den 60 Hauptschul-Abgängern haben gerade einmal vier einen Ausbildungsplatz bekommen. Ein Großteil wird weiterhin die Schulbank drücken: 20 Schüler werden die Berufsfachschule besuchen, zwölf absolvieren ein Berufsgrundbildungsjahr, zwei ein Berufsvorbereitungsjahr.
Von den Realschul-Abgängern werden zehn die Fachoberschule besuchen, acht die höhere Handelsschule, 26 werden eine Ausbildung beginnen. Für die gymnasiale Oberstufe haben sich fünf Schüler qualifiziert, drei Schüler absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr. 23 Gymnasialschüler werden die gymnasiale Oberstufe besuchen, drei die Fachoberschule. Elternbeiratsvorsitzender Hildor Bösel und Stadtrat Klaus Bechtold gratulierten den Schülern. Schulsprecherin Alexandra Heil und ihre Stellvertreterin Katharina Nies bedankten sich bei Lehrern und Mitschülern für die schöne Zeit und die Unterstützung.
Uwe Schulz, Klassenlehrer der 10G, brachte im Namen des Lehrerkollegiums seinen Stolz auf die Schüler zum Ausdruck und schloss: "Der Unterschied zwischen euch Schülern und der deutschen Nationalmannschaft ist, dass ihr euer gestecktes Ziel erreicht habt."
Dann ging es an die feierliche Zeugnisübergabe. Ob mit Umarmung oder persönlichen Worten, ob mit einem selbst verfassten Gedicht oder einer CD mit Erinnerungsfotos von der Abschlussfahrt: Jeder Klassenlehrer hatte sich etwas Individuelles einfallen lassen. Dem standen die Schüler nicht nach: Mit Blumen, Konfekt oder Anekdoten wurde dem Dank an die Lehrer Nachdruck verliehen.
Schlusspunkt der Feier war die Ehrung der Klassenbesten. Jürgen Pätzold - ehemaliger Schüler von Wilfried Molz - von der Volksbank Büdingen überreichte Buch-Gutscheine an Manuel Bösel (9aH, Notendurchschnitt 1,5), Mehmet Moustafa (9bH, 2,2,), Lilli Morasch und Andree Beyer 9cH, 2,0), Janina Wleklinski (10aR, 1,3), Alexandra Heil (10bR, 1,7) und Janine Lauter (10G, 1,6).
Einen Gutschein für besondere Verdienste erhielt Sascha Nos, der die Homepage der Schule gestaltet und programmiert und sich bereit erklärt hat, der Schule auch weiterhin seine IT-Kenntnisse im Rahmen des Ganztagsprogramms zur Verfügung zu stellen.
"Nicht nur für Projekt, sondern auch für Gedern geworben"
Schülerfirma "School Travel" verpasste beim "Junior"-Bundesfinale nur knapp Podestplatz
GEDERN (bg). Uwe Schulz ist mehr als nur zufrieden: "Wir haben den Wettbewerb perfekt gemeistert. Es gibt nichts zu beanstanden." Zwar hat es für die Schülerfirma "School Travel" der Gesamtschule Gedern beim Bundesentscheid des Wettbewerbs "Junior" in Hannover nicht für einen der drei Podestplätze gereicht, "aber für eine Sekundarstufe I haben wir das Maximale herausgeholt." Die Nase vorne hatte schließlich das Unternehmen "Know it" des Wilhelm-Gymnasiums aus dem niedersächsischen Braunschweig mit ihrem Braunschweig-Führer für Jugendliche. Auf Platz zwei folgte das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Stuttgart, das sich auf die Produktion von Umhängetaschen fokussiert hatte, vor dem Melanchthon-Gymnasium aus Wittenberg in Sachsen-Anhalt mit seinem Mal- und Lernbuch zur EU und deren Ländern für Grundschüler. Mit Ausnahme Bremens waren sämtliche Bundesländer in Hannover vertreten, die einzelnen Platzierungen von Rang vier bis 15 wurden allerdings nicht offiziell bekannt gegeben.
Für die Schüler der Klassen neun und zehn allerdings kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Zumal sich am Ende des Tages noch herausstellte, dass die Gruppe aus Gedern, vor wenigen Wochen erst zur besten Schülerfirma Hessens gekürt, nur hauchdünn am dritten Platz vorbeigeschrammt war. "Wir hatten uns vorgenommen, unter die ersten Fünf zu kommen, und dieses Ziel haben wir damit erreicht", freute sich Schulpate Uwe Schulz. Auch wenn er einräumt, dass seine Jung-Unternehmer im ersten Moment schon etwas traurig gewesen seien. "Aber nach zehn Minuten waren sie genauso zufrieden wie ich." Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr bundesweit 394 Schülerfirmen am "Junior"-Wettbewerb teilgenommen hatten.
Wie schon beim Hessen-Finale sah sich "School Travel" auch beim Bundesentscheid ausnahmslos älterer Konkurrenz gegenüber. Kein Problem für die Gymnasiasten, die mit ihrer Geschäftsidee "Informationsbeschaffung im Bereich Reiseorganisation und Eventgestaltung in der Region Oberhessen" auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt fleißig punkteten.
Schließlich hatten sich die 14 Jung-Unternehmer um die Vorstandsvorsitzende Katharina Nies nach dem Gewinn der Landesmeisterschaften in Hanau nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht, sondern das Ergebnis genau analysiert und die Präsentation weiter verbessert. So flankierten nun beispielsweise zwei LCD-Monitore den Stand, auf denen Filme über die Aktivitäten von "School Travel" flimmerten. "Die Jury", so Schulz, "lobte denn auch den guten Stand, aber auch die äußerst professionelle Präsentation und das hohe Niveau der Wirtschaftskenntnisse." Auch ein Interview mit den Juroren Prof. Dr. Hubert Becker (Gothaer Versicherung Köln), Gerhard Bertelsen (Danfos Offenbach), Olaf Brandis (Stiftung Niedersachsen Metall), Hans-Peter Breuer (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Bonn), Prof. Dr. Michael Höther (Leiter des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln) und Dr. Peter Fleischer (Vorstand KfW-Bankengruppe) meisterten Vorstandsvorsitzende Katharina Nies sowie die Abteilungsleiter Torben Winter, Marko Haas, Sascha Nos und Benedikt Becker mit Bravour. "Ein solches Interview kann man im Vorfeld nicht simulieren. Zumal die Jury sehr geschickt vorgeht", erklärt Schulz. Ein Kritikpunkt sei gewesen, dass das "Business-Feeling nicht zum Tragen gekommen" sei. Man merkt dem Schulpaten an, dass er selbst nach dem Wettbewerb noch nicht genau weiß, was die Jury zu monieren hatte.
Eine fünfminütige Präsentation im Hauptgebäude der Universität Hannover bildete den Abschluss. "Vor einer ansehnlichen Kulisse", wie der Schulpate bemerkt. Darüber hinaus sei man sehr gut untergebracht gewesen und fürstlich versorgt worden. Unter dem Strich also eine positive Erfahrung für die Schüler aus der Forellenstadt.
"Wir wollten einen positiven Eindruck hinterlassen und nicht nur für unser Projekt, sondern auch für Gedern werben", unterstreicht Schulz abschließend. Und das scheint den Jugendlichen gelungen zu sein.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 10.06.2006
Gederner Schüler gewinnen Landeswettbewerb
Interessiert schaut der Hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel dem Gederner Gesamtschüler Benedikt Becker über die Schulter und lässt sich über die Schülerfirma schoolTRAVEL informieren.
Benedikt ist einer von 14 Gymnasiasten der neuten und zehnten Klassen, die an ihrer Schule das Unternehmen gegründet haben. schoolTRAVEL will die Region Oberhessen bekannt machen und organisiert vorwiegend Klassenfahrten.
Seit dem vergangenen Herbst haben die Schülerinnen und Schüler um den Lehrer Uwe Schulz mit angesprochen guten Ideen und erstaunlicher Professionalität ihr Unternehmen entwickelt.Der Erfolg bleib nicht aus: In der vergangenen Woche gewann schoolTRAVEL - als jüngste Teilnehmer - in Hanau den "JUNIOR"-Landeswettbewerb und wurde von Minister Rhiel als beste Schülerfirma ausgezeichnet.
"JUNIOR" ist ein Projekt des Institutes der Deutschen Wirtschaft in Köln: Schüler gründen ein eigenes Unternehmen und leiten es ein Jahr lang. Auf diese Weise lernen sie wirtschaftliche Zusammenhänge kennen.
Die Gederner Schüler sind in den vergangenen Monaten in Sachen Wirtschaft zu Experten geworden. Ihr Geschäftsbericht ist nicht nur professionell aufgemacht, sondern belegt auch den Erfolg: Aus den Startkapital von 900 Euro haben die Jungunternehmer 1460 Euro gemacht. Begleitet und unterstützt werden sie auch von so genannten Wirtschaftspaten: Axel Winter vom Landgasthaus "Zur Birke" in Burkhards, Klaus Hein, Geschäftsführer der Firma poly-clip, und Bernd-Uwe Domes, Tourismusexperte beim Wetteraukreis.
Quelle: Gederner Stadtnachrichten, 07.05.2006
School Travel ist die beste Schülerfirma in Hessen
Als jüngste Teilnehmer überzeugten Gederner Gesamtschüler beim Landesentscheid mit Professionalität
GEDERN (jub). Sie waren die Jüngsten und sie waren die Besten: Die Schülerfirma School Travel der Gesamtschule Gedern hat in der vergangenen Woche in Hanau den Landeswettbewerb "Junior" als beste hessische Schülerfirma gewonnen. Zehn Bewerber gab es um den Titel, die den kundig besetzten Jury ihre Geschäftsidee und ihre Ergebnisse vorstellten. Die 14 Gymnasiasten aus Gedern, elf aus der zehnten Klasse, drei aus der neunten, traten gegen Abiturienten und Fachoberschüler an - und ließen diese weit hinter sich. Nicht nur die Geschäftsidee - Schüler organisieren Klassenfahrten für Gleichaltrige - überzeugte. Der professionell verfasste Geschäftsbericht machte ebenso staunen wie das Programm, das School Travel vermarktet, und natürlich die Einbindung in die Region, die den Schülerinnen und Schülern um Lehrer Uwe Schulz gelungen ist. So kooperiert School Travel mit den regionalen Tourismusexperten ebenso wie dem Wetteraukreis - mit dem Ziel, über Schülerreisen, Klassenfahrten und Ausflüge Jugendliche in die Region zu holen. Das gelingt am besten mit Angeboten, die Spaß machen: zum Beispiel Fährtensuche im Naturpark oder mittelalterliches Kochen.
Richtig gepunktet haben die Gederner in Hanau schließlich, als sie ihr Unternehmen präsentieren mussten. "Absolut professionell", sagt Schulleiter Wilfried Molz, der die Gruppe nach Hanau begleitet hatte. Souverän agierte das Team um die Vorstandsvorsitzende Katharina Nies vor dem Publikum und hinterließ einen tadellosen Eindruck.
Der Erfolg freilich kommt nicht von ungefähr. Seit Gründung ihrer Firma im vergangenen Herbst haben sich die 14 richtig reingekniet. Viele Ferientage - zuletzt die kompletten Osterferien - gingen drauf, um School Travel zum Erfolg zu führen. Wertvolle Unterstützung erfuhren die Schüler von ihren Wirtschaftspaten Axel Winter (Landgasthaus "Zur Birke" in Burkhards), Bernd Uwe Domes (Tourismusexperte vom Amt für Kreisentwicklung) und Klaus Hein (Geschäftsführer der Firma Poly-Clip in Gedern), die immer ein offenes Ohr für die Jungunternehmer haben.
Den Preis überreichte in Hanau der Hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel, der sichtlich erfreut war von den Geschäftsideen, die ihm die Schüler vorstellen. "Ich freue mich über all die tollen Ideen und Initiativen der Schüler, die schon ein erstaunlich realistisches Verstaändnis von wirtschaftlichen Anforderungen haben", sagte der Minister.
Auch er ging nicht leer aus. Beim Schätzspiel am Stand von School Travel landete Rhiel den Treffer und gewann ein Essen für zwei Personen in Burkhards. Damit er das Angebot von School Travel kennen lernen kann, gab setzte Katharina Nies noch eins drauf und schenkte Rhiel etwas aus dem Programm: einen Kniggekurs in der "Birke": Verhaltensregeln am Tisch. Rhiel versprach zu kommen...
School Travel wird als Hessensieger im Juni mit seiner Geschäftsidee beim Bundesentscheid in Hannover antreten. Mit einem guten Gefühl.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 03.05.2006
School-Travel will beste Schülerfirma werden
Teilnahme am Landeswettbewerb in Hanau am 27. April
GEDERN (pd). Die Schülerfirma School-Travel der Gesamtschule Gedern wird am 27. April am Landeswettbewerb der Junior-Firmen in Hessen in Hanau teilnehmen. Aufgrund eines ausgezeichneten Geschäftsberichtes hat es School-Travel unter die besten zehn Schülerfirmen in Hessen geschafft. School-Travel stellt mit Schülern der Klassen neun und zehn die jüngsten Teilnehmer und muss sich nun gegen Fachoberschüler und Abiturienten anderer Schulen aus ganz Hessen durchsetzen. Die Schülerfirma School-Travel hat sich das Ziel gesetzt, die beste Schülerfirma Hessens zu werden. Deshalb haben sich die Schüler für den Landeswettbewerb eingeschrieben. Bedingung war ein Geschäftsbericht, der die Geschäftsidee, die bereits betriebene Marktforschung, die Ziele von School-Travel, das Marketingkonzept und den Ausblick des Unternehmens darstellen sollte. Auch die Gewinn- und Verlustrechnung und vor allem der Vertrag mit dem Wetteraukreis, der eine Zusammenarbeit sichert, spielte im Geschäftsbericht eine große Rolle. Mit den Touristikbüros in Gedern und Schotten nahm School-Travel Kontakt auf und entwickelte Angebote für die Jugend. Doch was nutzen die beste Geschäftsidee und die besten Verträge, wenn die Buchführung nicht stimmt. Die Finanzabteilung leistete gute Arbeit.
Nun arbeiten die 14 Mitarbeiter hoch motiviert auf den Landeswettbewerb hin: Der Terminkalender zeigt, dass fast die gesamten Osterferien für den Landeswettbewerb verplant sind. Beinahe an jedem Tag findet eine Sitzung statt. Hier wird die Präsentation einstudiert und schon einmal für das Jurygespräch geübt, denn am 27. April muss alles perfekt funktionieren.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 03.04.2006
Kompetenz auf dem Gebiet "Wirtschaft" gefördert
Besondere Angebote an der Gesamtschule - Projekt "Berufsfindung" - Teilnahme am "Börsenspiel" der Sparkasse
Andreas Matlé GEDERN. In der zehnten Gymnasialklasse der Gesamtschule Gedern läuft die Wirtschaft auf Hochtouren. Zuerst macht ein Teil der Schülerinnen und Schüler rund 8 000 Euro an der Börse gut. Dann steigt die Aktie des eigenen Reisebüros um einen Euro. Was ist denn da bloß los? Business-Büro statt Klassenzimmer? Ökonomie statt Biologie? Der Unterschied zwischen den beiden Hausse-Meldungen: Die eine war nur Spiel, die zweite ist ziemlich echt.
Die Gesamtschule Gedern ist auf lange Sicht in ihrem Bestand gefährdet. "Deshalb müssen wir versuchen, uns im Angebot der Sekundarstufe I von anderen Schulen zu unterscheiden", gibt Schulleiter Wilfried Molz die Parole vor. Neben dem Projekt Ganztagsschule, zu denen die Schule mittlerweile gezählt werden darf, unternimmt sie einiges, um sich auf dem Gebiet "Wirtschaft" zu profilieren, genauer gesagt mit dem Vorhaben "Berufsfindung". Nach Meinung von Wilfried Molz bereitet dieses Konzept die Schülerinnen und Schüler gut auf das spätere Berufsleben vor, selbst wenn dazwischen noch die Jahre zum Abitur und gar ein Studium liegen sollten.
Ein Ansatzpunkt: die Teilnahme am jährlichen "Börsenspiel" der Sparkasse. Aufgeteilt in verschiedene Fraktionen, schoss die Gruppe "FünfPlusZweiGleichSieben" (bestehend aus fünf Jungs und zwei Mädchen) der 10G in der Wetterau den Vogel ab: Auf das virtuelle Startkapital von 50 000 Euro sattelte die Gruppe binnen drei Monaten 16 Prozent Gewinn. Wichtigste Spielregel: Mindestens drei Transaktionen muss jede Gruppe in der Spielzeit getätigt haben. "Wir haben auf die Apple-Aktie gesetzt", erzählt Benedikt, "weil die zu dieser Zeit gerade neue Produkte auf den Markt geworfen haben." Ärgerlich, dass sie das Geschäft nicht "in echt" gemacht haben? "Leicht gesagt", antwortet Benedikt, "erst mal das Startkapital haben . . ." Außerdem, ergänzt Sascha, "hätten sie schon mitbekommen, mit wie viel Glück ein Engagement an der Börse verbunden sei.
Auf weniger Glück als vielmehr Geschick ist der Erfolg der Schülerfirma zurückzuführen, den elf Zehnt- und drei Neuntklässler bislang eingefahren haben. Im Rahmen des Ganztagsunterrichts nehmen die 15- und 16-Jährigen am "Junior"-Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft teil - ein "Fach", dessen Benotung auch Eingang ins Zeugnis findet. In Kurzform erklärt: Finden einer Geschäftsidee, Gründung der Firma, Ausgabe von Aktien, Vermarktung der Idee, Herausgabe eines Geschäftsberichts, Auflösung der Firma am Ende des Schuljahres. Wirtschaft im Reagenzglas wie im Durchlauferhitzer.
Die Idee der Schüler aus Gedern: Die Gründung eines Reisebüros unter der Bezeichnung "School Travel". Abteilungen wurden im vergangenen September ins Leben gerufen, Marketing, Finanzen, Technik für die eigene Homepage, Visitenkarten gedruckt. Katharina, welche zur Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde: "90 Aktien a zehn Euro haben wir ausgegeben. Die waren ruckzuck weg und so hatten wir unser Startkapital."
Die Fahrten, welche die Mini-Firma quasi als "Makler" vermittelt, sind recht originell, die ersten Anfragen trudeln ein. Etwa ein Knigge-Kurs mit Verhaltensregeln am Tisch in einem Landgasthaus, eine Naturparkwanderung mit Fährtensuche, "Action am See" mit biologischen und chemischen Experimenten wie dem Grillen an einer Feuerstelle und "Mittelalter auch zum Essen". Partner sind die Tourist-Information Schotten sowie das Kultur- und Tourismusbüro Gedern. Auch beim Wetteraukreis ist man auf die cleveren Wirtschaftsjunioren aufmerksam geworden: der Fachdienst für Kreis- und Regionalentwicklung bindet "School Travel" in seine touristische Entwicklungsplanung für die Region Vogelsberg ein.
Ihre Idee haben die Partner bereits mit großem Erfolg bei Schülerfirmen-Messen in Berlin und Wiesbaden vorgestellt, Ende April sind sie wahrscheinlich sogar beim Landeswettbewerb am Start. Nach einem Handzettel soll nun noch ein Video auf das nicht alltägliche Angebot hinweisen.
"Die Arbeit an diesem Projekt hat schon einiges an Erfahrung gebracht", urteilt Sascha. "Gerade was der Umgang mit anderen und die Sicherheit bei Präsentationen angeht." Auch negative Erfahrungen wurden gesammelt - auf welche die Gruppe jedoch sogleich reagierte. "Unsere Abteilungen waren anfangs nicht vorteilhaft aufgestellt. Das haben wir sofort umgestellt." Was geht schon über die Erfahrung "in echt" statt auf dem Papier, zumal, wenn aus einem Fehler die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Das lehrt vielleicht tatsächlich fürs richtige Leben . . .
In einem sind sich die Inhaber von "School Travel" einig: Auch nach Ende des Projekts wollen sie das Reisebüro fortführen. Die Schule hat schon signalisiert, einen Raum zur Verfügung zu stellen.
Und die nächsten Wirtschafts-Schüler stehen für das neue Schuljahr bereits in den Startlöchern. Nähere Infos über "School Travel" unter 06045/9524589 und www.schoolTRAVEL.gs-gedern.de.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 11.03.2006
Spaß am Apple-Konzern brachte den Sieg
Gruppe "FünfPlusZweiGleichSieben" von der Gederner Gesamtschule gewann das Planspiel Börse der Sparkasse Oberhessen
FRIEDBERG (wk). "Wir sind Apple-Computerfans. Die erfolgreiche Entwicklung dieses Unternehmens hat uns einfach Spaß gemacht." Dies sei das Geheimnis des Erfolgs beim Planspiel Börse 2005 der Sparkasse Oberhessen, verriet Sascha Nos. Er und seine sechs Mitstreiter hatten sich unter dem Gruppen-Pseudonym "FünfPlusZweiGleichSieben" als Schüler der Gesamtschule Gedern an dem Spiel beteiligt. Mit einem tollen Ergebnis, das den jungen Börsenzockern den ersten Platz unter insgesamt 134 beteiligten Teams einbrachte. Neben Nos gehören Marko Haas, Katharina Nies, Svenja Seipel, Philipp Franz, Julian Stahnke und Benedikt Becker sowie Betreuungslehrer Uwe Schulz der dynamischen Gruppe an.
Die sieben Nachwuchs-Börsianer haben es geschafft, innerhalb des zehn Wochen dauernden Spiels das Startkapital von 50 000 Euro um 15,65 Prozent auf 57 825 Euro zu erhöhen. Ein Erfolg, der im Vergleich zu den vergangenen Jahren seinesgleichen suche, brachte das stellvertretende Vorstandsmitglied des Geldinstituts, Roman Kubla, gestern anlässlich der Preisübergabe zum Ausdruck. Was vor allem beim Blick auf die Gewinnsummen der nachfolgend platzierten Gruppen deutlich werde, erläuterte Kubla. So vermehrten die Zweitplatzierten, die "Bonz und Schlonz AG" aus Bad Nauheim, ihr Kapital um 7,82 Prozent, "Dow Jones", ebenfalls aus Bad Nauheim, stieg um 7,21 Prozent. Die "Gaylords" der Gesamtschule Konradsdorf schafften als Vierte immerhin noch einen schönen Sprung nach vorn um 6,89 Prozent. Dabei machten mit: Fabian Bauer, Shahid Ahmad, Ardian Kulic, Sultan Virk und Frederik Völke. Lehrerin bei den Konradsdorfern war Franziska Weber. Sascha Nos von der Gederner Gruppe verriet indes nach der Preisverleihung in der Trappschen Villa der Sparkasse Oberhessen in Friedberg, dass man mit den Aktien des Computergiganten Apple heftig spekuliert habe. Eine nicht ganz ungefährliche Art, aber am Ende hätte es sich ausgezahlt. Denn die Transaktionen mit den Aktien des Unternehmens hätten unter dem Strich 95 Prozent des Gewinns ausgemacht. Ein Gewinn, der den jungen Leuten nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Scheck in Höhe von 500 Euro einbrachte. Außerdem fahren sie zusammen mit den anderen vorderen Teams demnächst nach Köln. Dort sind sie Gäste bei der Fernsehaufzeichnung für ein Millionenspiel, verkündete Kubla.
Beim Planspiel Börse 2005 wurden von den 524 Mitspielern der 134 Mannschaften insgesamt 2 308 fiktive Aufträge an der Börse platziert. Dabei erzielten die Teams einen Gesamtumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Das nächste Planspiel beginnt am 27. September. Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Fusion der Sparkassen Wetterau und Vogelsberg zur Sparkasse Oberhessen rechnet Kubla dann mit einer Beiteiligung von über 200 Teams. Was sicherlich zu einem spannenden Vergleich zwischen den Regionen Wetterau und Vogelsberg führe.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 17.02.2006
Gruppe der Gesamtschule Gedern gewinnt Planspiel Börse
Team konnte fiktives Kapital um über 7 800 Euro steigern - über 520 Wetterauer Schüler beteiligten sich - 2308 Aufträge wurden getätigt
FRIEDBERG (pd). Die Gewinner beim Planspiel Börse der ehemaligen Sparkasse Wetterau stehen fest. Das Siegerteam "FünfPlusZweiGleichSieben" von der Gesamtschule Gedern hat mit der richtigen Strategie das fiktive Spielkapital von 50 000 Euro mit Kursanalysen und Aktienhandel auf 57 825,68 Euro vermehrt. "Seit vielen Jahren leistet das Planspiel Börse einen praxisnahen Beitrag zur Förderung des Wirtschaftsverständnisses junger Menschen. Es ist fester Bestandteil des Engagements der Sparkasse im Bereich der Wirtschaftserziehung in den Schulen", so Günter Sedlak, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Oberhessen.
Platz zwei im Wetteraukreis erreichte die Gruppe "Bonz und Schlonz AG" von der Ernst-Ludwig-Schule Bad Nauheim. An dritter Stelle landete die Gruppe "Dow Jones" vom St. Lioba-Gymnasium Bad Nauheim. Über den vierten Platz freut sich die Spielgruppe "Gaylords" der Gesamtschule Konradsdorf. Fünfter wurden "die Typen" von der Weidigschule Butzbach. Diese Spielgruppen erhalten Geldpreise.
134 Spielgruppen mit insgesamt 524 Schülern waren bis zum Schluss im Rennen und mit Begeisterung bei der Sache. Das belegen nicht nur die Ergebnisse - 60 Spielgruppen haben ihr Startkapital vermehrt - sondern auch die Aussagen der Jungbörsianer. Für sie zählte es, etwas über das Thema Börse zu erfahren. Wie aktiv sie teilgenommen haben, zeigen die Umsatzdaten: Bei der Sparkasse wurden 2 308 Aufträge mit einem Umsatzvolumen von 1 604 874,60 Euro erteilt.
Mit der Investition in Apple (plus 40,2 Prozent), Air France (plus 23,9 Prozent) oder Münchener Rück. (plus 20,3 Prozent) sind die Schülergruppen beim Planspiel gut gefahren - diese Werte führen die Kursanstiegsstatistik an. Verluste mussten dagegen die Schüler verbuchen, die auf Snam Rete Gas, CeWe Color oder Vodafone Group in ihrem Depot gesetzt haben, deren Kurse bis Spielende bis zu 28,5 Prozent ihres Wertes verloren haben. Welcher Wert letztendlich im Depot einer Gruppe landet, wird im Team diskutiert und entschieden. "Wir haben uns auch kleinere Firmen aus der Wertpapierliste herausgepickt und deren Kursentwicklung im Internet verfolgt. Aber erst wenn wir uns alle einig waren, haben wir die Aktie gekauft", erzählt Fabian Bauer von den "Gaylords". "Das Handeln läuft dann komplett übers Internet."
Das nächste Planspiel beginnt Ende September. Informationen finden sich im Internet unter www.planspiel-boerse.com oder unter 06043/86844.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 13.01.2006
"...weil wir was für Deutschland tun"
Gederner Schülerfirma "School Travel" hatte zur ersten Gesellschafterversammlung eingeladen - Voller Optimismus und Ideen
GEDERN (jub). An Selbstbewusstsein mangelt es den 14 Jungunternehmern nicht, die in diesem Schuljahr an der Gesamtschule Gedern das Reisebüro "School Travel" gegründet haben mit der Intention, ihre Heimat Oberhessen bekannt zu machen. Am Montagabend hatte "School Travel" zu einer ersten Gesellschafterversammlung eingeladen und informierte über die bisherige Unternehmensentwicklung. Die finanzielle Lage ist momentan nicht gerade rosig - den Ausgaben in Höhe von 154,71 Euro für Visitenkarten, Schreibwaren und Löhne stehen Einnahmen in Höhe von 9,25 Euro gegenüber. Doch lassen die Prognosen für den Monat Dezember hoffen, wie man dem Bericht von Katrin Schreiber, Leiterin der Finanzabteilung, entnehmen konnte. Der Wert der 90 Anteilscheine, die "School-Travel" zum Projekt-Start für jeweils zehn Euro ausgegeben hatte, liegt derzeit bei jeweils 8,38 Euro, soll aber durch die Ausrichtung von einigen Festen, die "School Travel" übernommen hat, bis zum Jahresende auf 10,52 Euro steigen.
Weit mehr als über nackte Zahlen freute sich die Gesellschafterversammlung aber über den Eindruck, den die "School-Travel"-Mannschaft hinterließ: blitzsauber, voller Optimismus und Ideen. Für 15-Jährige erstaunlich souverän begrüßten die beiden Vorstandsvorsitzenden Katharina Nies und Teresa Mehring die Versammlung im Burkhardser Gasthaus "Zur Birke" und skizzierten kurz den Charakter von "School Travel" als Projekt des Institutes der deutschen Wirtschaft. Nicht minder selbstbewusst stellten ihre Mitstreiter die einzelnen Abteilungen vor und umrissen ihre Aufgabenfelder. Und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch ein dunkler Anzug ausgesprochen gerne getragen wird, wenn nur die richtigen Aufgaben damit verbunden sind.
Einen schönen Kontrast dazu bildete die Schulband unter der Leitung von Musikleher Rolf Blenn, die - ganz lässig - mit Titeln wie "Blue Moon" zur entspannten Stimmung des Abends beitrug.
Was also hat "School Travel" gemacht, seit die Gruppe gemeinsam mit ihrem Schulpaten, dem Lehrer Uwe Schulz, in den Herbstferien das Konzept erarbeitet hat? Eine ganze Menge! Ein Logo entworfen, eine Internet-Seite mit Kontaktformular erstellt, Visitenkarten und Plakate gestaltet, Pressekontakte geknüpft, ein Konzept zur Kundengewinnung erarbeitet - und sich immer wieder präsentiert: auf Schülerfirmenmessen in Berlin und in Wiesbaden, den Wetterauer Tourismusbüros und den Elternvertretern der Gederner Gesamtschule.
Apropos Eltern: Diese machten am Montagabend einen guten Teil der Gesellschafterversammlung aus und staunten, wie ihre Sprösslinge sich frei schwimmen, wenn man ihnen ein Ziel vorgibt und sie gewähren lässt.
Viel haben sie sich noch vorgenommen, bis das Projekt mit dem Schuljahr im Sommer endet: Klassenfahrten in die Region Oberhessen und aus der Region Oberhessen wollen sie organisieren, Konzepte für Feste erarbeiten. Außerdem hat sich "School Travel", wie Katharina Nies berichtete, beworben für eine internationale Schülerfirmenmesse in Kroatien. Dass die Bewerbung in englischer Sprache formuliert sein musste, stellte kein Problem dar. Ebenso wenig war es schwer, eine Begründung dafür zu finden, weshalb ausgerechnet "School Travel" zu der Messe nach Kroatien eingeladen werden soll: "Ist doch klar, weil wir was für unsere Region und was für Deutschland tun."
Quelle: Kreis-Anzeiger, 14.12.2005
Gesamtschule Gedern wurde "Herbstmeister"
Schüler hatten Erfolg - Halbzeit beim Planspiel Börse
REGION (pd). Auch wenn der Oktober an der Börse nicht so golden war, ließ sich mit geschickten Kauf- und Verkaufsaufträgen Geld verdienen. Das beweisen nicht nur die drei führenden Spielgruppen beim Planspiel Börse der Sparkasse Wetterau. Momentan hat die Spielgruppe "FünfPlusZweiGleichSieben" von der Gesamtschule Gedern mit einem Depotwert von 52 171 Euro knapp die Nase vorn. Ihr folgen "No risk no fun!" von der St.-Lioba-Schule Bad Nauheim und "Absolute Amateure" des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums in Büdingen.
113 Spielgruppen sind zur Mitte des Planspiel Börse noch im Rennen. Für 22 von ihnen war es ein "goldener Herbst", denn diese Gruppen haben ihr Spielkapital von 50 000 Euro bis dato vermehren können. "Bis zum Spielschluss am 13. Dezember kann sich aber noch viel ändern. Gerade die fast schon obligatorische Jahresendrallye kann die Rangliste noch gehörig durcheinander wirbeln", vermutet Bernd Kunzelmann, Bereichsdirektor Kommunikation bei der Sparkasse Wetterau.
Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die deutschen Titel weiterhin sehr günstig bewertet werden und die Dax-Unternehmen positive Zahlen nach Abschluss des dritten Quartals verkündeten.
Die "Winner-Aktie", die auch die führenden "FünfPlusZweiGleichSieben" mit Sascha Nos, Marko Haas, Katharina Nies, Svenja Seipel, Philipp Franz, Julian Stahnke und Benedikt Becker im Depot haben, ist die Aktie von Apple Computer. Stolze 12,9 Prozent Zuwachs erzielte die Aktie seit dem ersten Börsentag des Planspiel Börse. Nur insgesamt acht Kauf- beziehungsweise Verkaufsaufträge brachten die Spielgruppe auf den ersten Platz.
Eine andere Taktik haben die "Absolute Amateure" eingeschlagen. Mit fast 80 Kauf- und Verkaufsaufträgen leisteten Sarah Pulla und Irina Kehm fast die Arbeit eines Börsenprofis. Der Lohn für die Schüler des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums in Büdingen: Platz drei mit einem Depotwert von 51 662 Euro.
Durchweg auf die richtigen Aktien setzte bisher auch die Spielgruppe "No risk no fun" mit Alexander Fink, Marco Jeray, Jan Turba und Johanna Buchert. Alle fünf gekauften Aktienpakete verzeichneten bisher einen Kursgewinn und brachten die Gruppe des St. Lioba-Gymnasiums in Bad Nauheim mit einem Depotwert von 51 743 Euro auf den zweiten Platz des Planspiel Börse der Sparkasse Wetterau.
"Die Differenz der Depotwerte zwischen den Spielgruppen ist so gering, dass wir uns auf eine spannende zweite Hälfte des Spiels freuen können. Da wird es noch einige Verschiebungen in der Rangfolge geben", macht Kunzelmann den Jungbörsianern Mut, weiter aktiv am Planspiel Börse mitzumachen.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 12.11.2005
Neue Homepage
Die Gesamtschule Gedern besitzt seit einigen Wochen eine neue Homepage, die dazu dienen soll, Schülern, Lehrern, Eltern und auch anderen Interressierten Informationen über Schüler näher zu bringen. Die Homepage wurde von einer kleinen Schülergruppe unter der Leitung von Sascha Nos (Klasse 9G) erstellt und ist so angelegt, dass sie von dieser Gruppe gepflegt und permanent aktualisiert werden kann. Auf den Seiten befinden sich zum Beispiel aktuelle Informationen, Termine oder der Speiseplan der Cafeteria. Der Internetauftritt kann unter der Adresse http://www.gs-gedern.de eingesehen werden.
Quelle: Kreis-Anzeiger: 05.05.2006
Euro optisch ansprechend von den Designern gestaltet
Währung gilt als fast fälschungssicheres Zahlungsmittel
GEDERN. Der Euro ist, so André Kühne und Heike Winter vom Frankfurter Geldmuseum, eines der fälschungssichersten Zahlungsmittel. Jeder könne anhand der auf den Euroscheinen angebrachten Sicherheitsmerkmale leicht erkennen, ob es sich dabei um eine echte Banknote oder eine Fälschung handele. Die Erkennbarkeit des Zahlungsmittels und des Wertes war damals bei der Gestaltung der Banknoten eines der wichtigsten Aufgaben der Entwickler. Deshalb wurden kräftige Farben und große Aufdrucke des Wertes mindestens zweimal auf jedem Schein verwendet.
Natürlich musste der Euro auch optisch ansprechend von den Designern gestaltet werden: Auf der Rückseite jedes Scheines befinden sich Brücken, die für Verbundenheit zwischen den Völkern Europas stehen. Auf der Vorderseite befinden sich Fenster, die für Offenheit und Zusammenhalt in Europa stehen. Der Euro wurde so gestaltet, dass es auch Sehbehinderten leicht fällt, die Euronoten zu unterscheiden. Die Noten von fünf bis 50 Euro sind unterschiedlich groß, aber die Scheine 100, 200 und 500 Euro haben die gleiche Höhe und müssen deshalb auch unterschieden werden können. Dazu wurden in der unteren rechten Ecke fühlbare Merkmale eingebaut. Das Wort Euro muss auf den Geldscheinen auch in lateinischer und griechischer Schrift zu sehen und die zwölf Sterne der Europäischen Union aufgedruckt sein. Würde der Euro nicht von unserer Gesellschaft allgemein akzeptiert sein, würde die Menschheit sicherlich heute wieder mit Waren tauschen.
Benedikt Becker, Marko Haas, Sascha Nos. Klasse 9 G Gesamtschule Gedern.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 05.03.2005
